Rheinfeiern mit Clueso und den Fantastischen Vier

Nicht einmal die Bahn mit ihren ver(r)eisten Oberleitungen konnte uns davon abhalten, uns die ultimative Silvesterparty in Köln mit Clueso und den Fantastischen Vier zu gönnen. Um 10.00Uhr ging es am 30.12. von Kassel Wilhelmshöhe los, zunächst mit unplanmäßigem Zwischenstopp in Göttingen, Hannover, Hamm und diversen anderen Orten mit diversen Unterbrechungen und diversen Besuchen in Backfactory und diversen, schlecht beheizten Wartehallen, unser Ziel Köln immer vor Augen.

Irgendwann hatten wir es dann schließlich geschafft (zumindest bis hierher).

Natürlich hatten wir nicht die völlig überfüllte S-Bahn Richtung RheinEnergieStadion auf dem Plan. 90% der Insassen hatten wohl auch unser Ziel. Ein netter Plausch mit der Frau vom Rettungsdienst, ein Büschel Minze im Genick von denen, die es sich zuhause mit einem Mojito gemütlich machen wollten anstatt sich das Gewühl anzutun, das scheinbar nur auf uns gewartet hatte. (weiterlesen…)

Add comment Januar 16, 2010

Die Schröders – Auf Abschiedstour

Die SchröderNach 20 Jahren Bandgeschichte heißt es nun für die Schröders Abschiednehmen – zumindest in dieser Konstellation. Wie wir wissen geht es für die einzelnen Akteure weiter im Programm.  Burger wird seinen Weg als Monster of Liedermaching weiter bestreiten, während die anderen Bandmitglieder ihre Soloprojekte aufnehmen oder sich ihrem “normalen” Berufsleben wieder annehmen.

Auf ihrer Abschiedstour machten sie nun auch am Donnerstag in Eschwege Halt. In der neuen Veranstaltungshalle im alten Ewerk trafen sie auf ein Publikum, das bis zum letzten Akkord wusste, wie so ein Abschied zu würdigen ist – mit Tanzen, Rocken, Mitsingen. An Tränen hat an diesem Abend niemand einen Gedanken verschwendet und nach Trauermarsch klang die Punksuppe auch nicht. (weiterlesen…)

Add comment Dezember 20, 2009

Erste Bands stehen fest: Open Flair Festival 2010

Line-Up

3 Feet Smaller
Bela B
Broilers
Fettes/Brot
Jan Delay & Disko Nr.1
The Levellers
Livingston
3 Feet Smaller
The Gaslight Anthem
Therapy?
TOS

Weitere Bands werden demnächst bekannt gegeben.

Add comment Dezember 11, 2009

An 3 Tagen geöffnet: Schuppen!

SchoolsOut Party am 18.12.2009 Freitag

Abi-Party OG am 23.12.2009 Mittwoch

1. Weihnachtstag am 25.12.2009 Freitag

Yes! Yes! Yes!

Add comment Dezember 11, 2009

Open Flair Festival 2009 – Eindrücke

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Add comment September 25, 2009

Ende nach 30 Jahren Geschichte

Es ist 11.06 Uhr am 30. August 2009. Der letzte große Tag des Asyls der Freunde des guten Musikgeschmacks. 30 Jahre gab es das Portrait, liebevoll und treffend der Schuppen genannt in Waldkappel. Heute morgen hat er für immer seine Pforten geschlossen. Dahin gehen nun 30 Jahre Geschichte, 7 davon waren auch Teil meiner Wenigkeit. Da frage ich mich: Wie lange leben solche Clubs, war das Portrait nicht eine wahnsinnige Ausnahme?

Bekannt wurde die Discothek durch den gepflegten Rock, die Klassiker, die gespielt wurden und das doch verhältnismäßig ältere Publikum, durch seine Stammgäste und unzählige Geschichten und Sagen, die sich um den Laden herum erzählt wurden. Geschichten, die das Nachtleben schreibt, unvergesslich und doch sterblich. Als ich vor 7 Jahren begann, das Portrait im Gossmannring zu besuchen, hatte es den Ruf weg, dass vornehmlich Akademiker und Abiturienten sich hier versammelten und neben tiefgründigen Gesprächen das ein oder andere “Billich” zu sich nahmen. Ja richtig, das Portrait hat nicht nur uns geprägt, es hat auch einen neuen Namen gefunden “Billich”: Das ist Cola Whiskey für einen Euro. Perfekt!

Und man kam in den Schuppen und war irgendwie Zuhause. Niemand achtete da auf Äußerlichkeiten, ob Anzug oder Schlafanzug, spielte hier keine Rolle und die schrägsten Vögel zwitscherten hier ein und aus. Es war unser Hotel Califonia, das Never Forget der Diskotheken. Und seit heute ist es… Geschichte.

“Eine Träne für den Schuppen – ein Billich für den Bauch”.

Irgendwo wird es weiterleben. Wir sehen uns wieder.

5 comments August 30, 2009

Michael Jackson – Der Film?

Amazon meldet Umsatzrekorde. 700fach mal mehr Platten als an einem gewöhnlichen Tag seien allein am Donnerstag vom verstorbenen King of Pop über die Theke gegangen. Gut für die Erben, Michael Jacksons Schulden wurden vor seinem Tod auf etwa 500 Millionen Dollar geschätzt.

Doch ist das ein Trost für die Fans? Wenn all diese Leute seine Musik schon vorher gekauft hätten, hätte er dann noch sein kräftezehrendes Comeback in Angriff nehmen wollen? Wäre er dann noch unter uns? …

Das sind Fragen, die ebenso wenig Klärung finden, wie derzeit die Forschung nach seiner wirklichen Todesursache.

Die nächste ist: Wann wird seine Biographie verfilmt werden und weitere Millionen einfahren? Wer sichert sich als Erster das Drehrecht…

2bad…

Add comment Juni 28, 2009

Fanta 4 – jetzt im Vorruhestand?

Ich kann es eigentlich kaum glauben, welches Bandjubiläum hier gerade über die Bühne geht. Die Fantastischen Vier werden 20!!! Meine Güte, an solchen Bandjubiläen wird mir immer deutlich, wie alt ich schon bin (in Musikjahren gerechnet).

Und zum Geburtstag gibt’s natürlich auch Geschenke: Diesmal an die Fans: Auf musikwirtschaft.de wird von der Band die Zeit bis zu dem 1. Jubiläumskonzert in Stuttgart (Canstatter Wasen) am 25. Juli in kurzen Videos dokumentiert. Für alle, die nicht dabei sein können gibt es auf gleich drei Sendern eine Live-Übertragung des Unplugged Konzerts mit Orchesterbegleitung auf SWR1, Das Ding und dem zdf Dokukanal ab 20.15 Uhr.

Add comment Juni 26, 2009

Michael Jackson – ist tot!

Ich war gerade auf dem Weg nach Kassel und hörte Radio. Das aktuelle Live-Album von Coldplay, Vida la vida erklingt, die Fans kreischen. Es ist kurz nach 7, ich will die Nachrichten nicht verpassen, um mich auf den aktuellen Stand in Wirtschaft und Politik zu bringen – schalte das Radio ein. Moderatoren sind vestürzt. Was ist los? Was habe ich in der letzten Minute verpasst? Michael Jackson ist toll. Soll tot sein? Das ist ein Scherz, denke ich… und dann kommen die Details. Wieder und wieder. Ich schalte um. Und wieder. Das ist die Wahrheit. Das ist… ein bisschen steht die Welt. Ich weiß nicht mehr, wie ich zur Bahn gekommen bin. Ich war plötzlich da und in Gedanken ganz weit weg. Wahrscheinlich in L.A.

Es wird Thema Nr. 1. Diskussionen brechen aus.

Der eine sagt, “er habe doch eh nichts mehr gutes gebracht in den letzten Jahren”. Aber was er in der Musikwelt verändert hat, ist unbeschreiblich. Musikvideos und Koreographen gab er kreative Impulse, Musikern Inspiration, Exzentrikern eine Rechtfertigung und Akzeptanz ihres Daseins, irgendwie. Er war der Name in der Musikwelt. ER. Nach Elvis und John war er es, der einen Hit nach dem nächsten produzierte, der Garant und sein eigener Schrecken zugleich. Und irgendwie nie wirklich Mensch in der Presse, immer einer der erfolgreichsten Musiker der Musikgeschichte. Eigentlich unsterblich, wie die Titanik unsinkbar – aber auch sie war doch nur ein Schiff.

Zuhause sitze ich vor dem Fernseher. Viva bringt ein Michael Jackson Special, spielt seine Videos rauf und runter. Brisant Spezial zum tot: Was passiert mit den bereits gekauften Tickets (was mit den Kindern)? Menschen, die ihn vermeintlich kannten, geben ihr Bestes vor der Kamera. Das Medienaufsehen ist gigantisch – wie er. Man kann jeden x-beliebigen Sender einschalten, überall DAS Thema. Irgendwann ertrage ich es nicht mehr. Ich weiß vielleicht zu viel. Erste Spekulationen über einen Tabletten Missbrauch und Ähnlichkeiten zu Elvis machen sich breit. Mir wäre es lieb, wenn die Obduktion nicht das ergibt, was vielleicht nur eine logische Konsequenz dessen ausdrückte, was man vermuten könnte, wenn jemand von Geldnöten geplagt zu einer Reihe kraftzehrender Konzerte getrieben wird, in der Angst, beim Zeigen einer Schwäche als Versager und nicht als King of Pop in die Geschichte einzugehen. Lass es sie meinetwegen ergeben aber mich nicht wissen.

Ich schalte ab, gehe in mein Zimmer und hole eine verstaubte CD Hülle aus dem Regal. Der Aufkleber auf ihr ist schon völlog vergilbt. Ich hatte mir die Platte vor 12 Jahren gekauft, als sie noch mein ganzes Taschengeld verschlang. “The best Dance Album in History – 76 minutes of Music – 13 Tracks”, “Blood on the Dance Floor – History in the Mix”. Dann nehme ich Amy Winehouse aus dem CD Spieler “Back to black” (und so fühle ich mich gerade) und lege die schwarz-silber gestreifte Scheibe ein.

Danke Michael.

Rest in Peace.

1 comment Juni 26, 2009

Popkomm 2009 abgesagt!!!

Eigentlich sollte die Musikmesse Popkomm wie jedes Jahr stattfinden. Doch dieses Mal ist es anders, “ausgesetzt” sagen die Veranstalter, die heute das Event, das in drei Monaten hätte stattfinden sollen absagten. In Berlin war ein starker Besucherausfall prognostiziert worden. Nächstes Jahr, soll es die Messe wieder geben. Tja, die Finanzkrise hat uns.

Add comment Juni 19, 2009

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